Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der daraus resultierenden Notwendigkeit zur Verringerung des Ausstoßes von umweltschädigenden Treibhausgasen, ist die langfristige Nutzung von erneuerbaren Energien zur Stromproduktion ein Schritt in die richtige Richtung. Hierbei werden geeignete Biomassen oder nachwachsende Rohstoffe, wie z.B. Mais, in den entsprechenden Anlagen vergoren. Dabei entsteht das eigentliche Biogas. Die Biogasproduktion bringt nicht nur energiewirtschaftliche Vorteile mit sich, sondern schont auch die Umgebung und Natur. Durch die sogenannte Fermentation der Biomasse/ Gülle verbessert sich die Düngewirkung des flüssigen Gärproduktes, so dass eine geringere Menge auf die Ackerflächen aufgebracht werden muss und Gewässer gleichzeitig geschont werden. Die Geruchsbelastung für die Umwelt wird reduziert, da die dafür verantwortlichen Stoffe während des Prozesses stark abgebaut werden.
Der Betrieb einer Biogas-Anlage erhöht ebenfalls die betriebliche Hygiene eines landwirtschaftlichen Betriebes. Durch die Vergärung wird die Anzahl krankheitserregender Keime für Mensch und Tier in der Biomasse erheblich reduziert und Pflanzenkeime unschädlich gemacht. Ein geringerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist die Folge.
Vorteile des flüssigen Gärproduktes (Übersicht):